Autsch! Der Satz tut weh

Autsch! Der Satz tut weh: „Gleichstellung passiert nicht, wenn man Veränderungswünsche an den Staat delegiert und bockig darauf wartet, dass sich die Gesellschaft zum Besseren wendet.“ Geschrieben hat ihn Mirna Funk in ihrem Buch „Who Cares! Von der Freiheit Frau zu sein“.

Im Zeitungsinterview legt sie noch ein wenig nach: Jede Frau kann sich entscheiden, dass sie traditionell lebt, also sagt, der Mann verdient so viel Geld, sie braucht nicht arbeiten gehen. Die Chance in zwanzig Jahren gegen eine Jüngere eingetauscht zu werden liegt bei fünfzig Prozent. „Und wenn sie sich so entscheiden, dürfen sie sich nicht wundern, wenn ihnen genau das passiert, was so vielen anderen Frauen passiert.

Nämlich: in Altersarmut zu landen.“ Und die Lösung? „Meine Vision ist, dass Menschen in einer Gesellschaft autonom und finanziell unabhängig sein sollen. Und zwar aus genau einem Grund: um Beziehungen auf Augenhöhe führen zu können.“

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